Großspurige Versprechen, ein ansprechendes Design und angeblich tausende aktiver Mitglieder: So präsentiert sich Fremdgehen-Direkt.com. Doch unser Test zeigt ein erschreckendes Bild. Hinter der Fassade verbirgt sich ein System, das primär darauf ausgelegt ist, Geld zu verdienen – nicht echte Kontakte zu vermitteln.
Ein typisches Muster bei Fremdgehen-Direkt.com: Kaum ist man registriert, prasseln Kontaktanfragen herein – oft von besonders attraktiven Profilen. Was sich nach einem Traumstart anfühlt, entpuppt sich bei näherer Betrachtung als organisiertes System mit bezahlten Mitarbeitern.
Fremdgehen-Direkt.com arbeitet sehr wahrscheinlich mit sogenannten Love-Scouts oder Moderatoren, die im Auftrag der Plattform Gespräche führen. Ziel ist es, Nutzer möglichst lange auf der Plattform zu halten und zum Kauf von Paketen zu bewegen. Echte Kontakte entstehen dabei kaum.
Besonders auffällig: Profile verschwinden oder sind plötzlich nicht mehr erreichbar, sobald man das Thema echtes Treffen anspricht.
Bei Fremdgehen-Direkt.com lauert eine klassische Abonnementfalle. Was zunächst wie eine kostenlose Plattform wirkt, entpuppt sich schnell als teures Abo-Modell. Nachrichten lesen, Fotos ansehen, Kontakte aufnehmen – all das kostet echtes Geld. Die Monatsbeiträge liegen bei 44,95 € und mehr.
Problematisch ist vor allem die automatische Verlängerung. Fremdgehen-Direkt.com verlängert Abonnements automatisch, wenn man nicht rechtzeitig kündigt. Viele Nutzer bemerken dies erst auf ihrer Kreditkartenabrechnung.
Für bestimmte Premium-Funktionen verlangt Fremdgehen-Direkt.com zusätzlich sogenannte Credits oder Coins – die Gesamtkosten steigen so schnell in die Höhe.
Fremdgehen-Direkt.com macht die Kündigung unnötig schwer. Wer sein Abonnement beenden möchte, muss sich durch ein Labyrinth aus Menüs kämpfen. In vielen Fällen berichten Nutzer, dass Fremdgehen-Direkt.com Kündigungen ignoriert und weiter Geld abbucht.
Zusätzlich nutzt Fremdgehen-Direkt.com kurze Kündigungsfristen: Wer nicht rechtzeitig kündigt, zahlt ein weiteres volles Abo. Diese Fristen sind in den AGB versteckt.
Dokumentieren Sie alles: Schreiben Sie Ihre Kündigung per E-Mail und bewahren Sie alle Belege auf.
Wir warnen ausdrücklich vor Fremdgehen-Direkt.com. Nach unserem Test ist diese Plattform nicht in der Lage, das zu liefern, was sie verspricht: echte Kontakte, echte Gespräche und echte Treffen. Stattdessen erwarten Nutzer Fake-Profile und teure Abonnements.
Das Geschäftsmodell von Fremdgehen-Direkt.com lebt von der Hoffnung der Nutzer – und missbraucht diese. Die Plattform ist so gestaltet, dass man möglichst viel zahlt und möglichst schwer kündigen kann.
Investieren Sie Ihr Geld und Ihre Zeit in seriöse Dating-Alternativen. Fremdgehen-Direkt.com ist es nicht wert.