| Betreiber | EN Marketing & Media Ltd, Wenlock Road 20-22, London, Vereinigtes Königreich |
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| Moderierte Chats | Ja – laut AGB werden professionelle Animateure eingesetzt, nicht gekennzeichnet |
| Kündigungsfrist | Keine – laut AGB kein Abo, Abrechnung über Credit-System ohne automatische Verlängerung |
| Bewertung | 1.6 von 5 Sternen |
Beim ersten Besuch macht Penelopal.com einen soliden Eindruck. Das Design wirkt professionell, zahlreiche Profile versprechen echte Kontaktmöglichkeiten. Wer sich jedoch anmeldet und genauer hinschaut, merkt schnell: Hier stimmt einiges nicht. Unser Erfahrungsbericht zeigt, warum wir von Penelopal.com klar abraten.
Wer bei Penelopal.com glaubt, echte Singles zu treffen, irrt sich. Nach unserem Test ist die überwiegende Mehrheit der aktiven Profile entweder automatisiert oder wird von Mitarbeitern der Plattform betrieben. Echte Nutzer gibt es kaum.
Die Profile auf Penelopal.com sind oft zu perfekt: Traumfigur, interessante Hobbys, immer online, immer ansprechbar. Im echten Leben ist das unwahrscheinlich. Wer sich die Zeit nimmt, Profilfotos zu prüfen, stellt fest, dass diese Bilder bereits auf anderen Seiten im Umlauf sind.
Eine weitere Auffälligkeit: Die Kommunikation auf Penelopal.com wird gezielt so gesteuert, dass man immer wieder zur Kostenpflichtigkeit gedrängt wird.
Die Registrierung bei Penelopal.com ist kostenlos. Für die meisten Funktionen, etwa das vollständige Lesen und Beantworten von Nachrichten, ist jedoch der Kauf von Credits notwendig. Ein klassisches Abo mit fester monatlicher Gebühr sieht Penelopal.com laut eigenen AGB nicht vor – bezahlt wird über das Credit-System.
Penelopal.com nutzt dabei eine bekannte Strategie: Nutzer erhalten zunächst kostenlos einige Nachrichten, um Interesse zu wecken. Um antworten zu können, ist dann der Kauf von Credits notwendig. Da laut AGB professionelle Animateure einen Teil dieser Kommunikation bestreiten, kaufen viele Nutzer Credits nach, ohne dass echte Gegenleistung dahintersteht.
Laut AGB gilt zudem: Wird eine Zahlung von der Bank oder dem Zahlungsdienstleister abgelehnt, muss der offene Betrag inklusive angefallener Gebühren nachträglich beglichen werden – im Zweifel auch über ein Inkassoverfahren.
Da Penelopal.com laut eigenen AGB keine Abos mit automatischer Verlängerung anbietet, ist eine Kündigung im klassischen Sinne nicht notwendig. Wer die Plattform nicht mehr nutzen möchte, kann das Konto über die Kontoeinstellungen löschen oder deaktivieren.
Der eigentliche Kostentreiber ist ein anderer: Da die Kommunikation über das Credit-System läuft und laut AGB gezielt durch Animateure aufrechterhalten wird, entstehen die Kosten schleichend über den laufenden Credit-Verbrauch statt über eine fest kündbare Abogebühr.
Unser Tipp: Behalten Sie den Credit-Verbrauch im Blick und hinterlegen Sie keine automatischen Nachkauf-Optionen, die Sie nicht aktiv kontrollieren.
Nach unserem ausführlichen Test ist das Fazit klar: Penelopal.com ist keine seriöse Dating-Plattform. Laut eigenen AGB eingesetzte Animateure und ein Credit-System ohne feste Preisobergrenze machen eine Nutzung wenig lohnenswert.
Besonders ärgerlich ist, dass Penelopal.com mit dem Wunsch vieler Menschen nach Nähe und Partnerschaft spielt – und diesen für kommerzielle Interessen missbraucht.
Wir empfehlen: Melden Sie sich nicht bei Penelopal.com an.