Auf Sensino.at soll angeblich die große Liebe oder zumindest ein aufregender Flirt warten. Die Plattform wirbt offensiv und lockt mit kostenloser Registrierung. Was danach folgt, ist alles andere als kostenlos – und von echten Kontakten kann kaum die Rede sein.
Bereits kurz nach der Anmeldung bei Sensino.at erhält man zahlreiche Nachrichten. Das klingt verlockend – ist aber ein klares Warnsignal. Die Nachrichten kommen nicht von echten Personen, sondern von bezahlten Moderatoren oder automatisierten Chatbots.
Die Profile auf Sensino.at wirken auf den ersten Blick echt: professionelle Fotos, ausführliche Beschreibungen, angebliche Wohnorte in der Nähe. Eine Rückwärtssuche der Profilbilder zeigt jedoch schnell, dass viele Fotos auf zahlreichen anderen Plattformen auftauchen – ein deutliches Zeichen für Fake-Profile.
Echte Treffen kommen bei Sensino.at so gut wie nie zustande. Sobald man konkret nach einem persönlichen Treffen fragt, werden die Antworten ausweichend oder die Kommunikation bricht plötzlich ab.
Bei Sensino.at lauert eine klassische Abonnementfalle. Was zunächst wie eine kostenlose Plattform wirkt, entpuppt sich schnell als teures Abo-Modell. Nachrichten lesen, Fotos ansehen, Kontakte aufnehmen – all das kostet echtes Geld. Die Monatsbeiträge liegen bei 19,99 € und mehr.
Problematisch ist vor allem die automatische Verlängerung. Sensino.at verlängert Abonnements automatisch, wenn man nicht rechtzeitig kündigt. Viele Nutzer bemerken dies erst auf ihrer Kreditkartenabrechnung.
Für bestimmte Premium-Funktionen verlangt Sensino.at zusätzlich sogenannte Credits oder Coins – die Gesamtkosten steigen so schnell in die Höhe.
Wer sein Abonnement bei Sensino.at kündigen möchte, erlebt eine böse Überraschung. Die Kündigung ist bewusst kompliziert gestaltet: Ein einfacher 'Konto löschen'-Button existiert oft nicht oder ist gut versteckt. Stattdessen muss man sich durch verschiedene Menüpunkte kämpfen oder sogar per E-Mail kündigen.
Nutzer berichten, dass Kündigungen bei Sensino.at oft nicht bestätigt oder ignoriert werden. Weitere Abbuchungen folgen trotz Kündigung.
Empfehlung: Kündigen Sie bei Sensino.at schriftlich per E-Mail mit Lesebestätigung und lassen Sie im Zweifelsfall die Lastschrift bei Ihrer Bank sperren.
Wer echte Dating-Erfahrungen sucht, ist bei Sensino.at an der falschen Adresse. Unsere Tests haben klar gezeigt: Die Plattform arbeitet mit unechten Profilen, erhebt intransparente Gebühren und ist nicht an echten Kontakten interessiert.
Natürlich gibt es immer wieder Nutzer, die trotzdem zahlen – aus Neugier oder weil sie nicht wissen, wie sie kündigen sollen. Genau das ist das Kalkül von Sensino.at.
Fazit: Sensino.at ist nicht empfehlenswert. Informieren Sie sich vor der Anmeldung immer über Erfahrungen anderer Nutzer.