Großspurige Versprechen, ein ansprechendes Design und angeblich tausende aktiver Mitglieder: So präsentiert sich SexyAffaire.com. Doch unser Test zeigt ein erschreckendes Bild. Hinter der Fassade verbirgt sich ein System, das primär darauf ausgelegt ist, Geld zu verdienen – nicht echte Kontakte zu vermitteln.
Beim Test von SexyAffaire.com fiel auf, dass die Nachrichtenfrequenz in keiner Relation zur tatsächlichen Nutzerzahl steht. Innerhalb weniger Stunden nach der Anmeldung häuften sich Nachrichten von angeblich interessierten Mitgliedern – ein unnatürliches Muster, das auf organisierten Fake-Chat-Betrieb hindeutet.
Viele dieser Plattformen stammen vom selben Betreibernetzwerk und teilen Profile, Texte und Bilder. Wer die AGB von SexyAffaire.com genau liest, findet häufig Hinweise auf sogenannte 'virtuelle Assistenten' – ein klares Zeichen, dass man nicht mit echten Menschen chattet.
Ein echtes Date aus einem Gespräch auf SexyAffaire.com zu bekommen, ist so gut wie unmöglich.
Die Registrierung bei SexyAffaire.com ist kostenlos – das klingt gut. Doch das ändert sich schnell. Wer wirklich Nachrichten lesen oder schreiben möchte, muss eine kostenpflichtige Mitgliedschaft abschließen. Die Preise sind dabei alles andere als günstig: Für ein Monatsabo werden schnell 34,90 € pro Monat fällig.
Besonders ärgerlich: SexyAffaire.com setzt auf automatische Verlängerung. Wer nicht aktiv kündigt, zahlt Monat für Monat – auch wenn man die Plattform längst nicht mehr nutzt. Viele Nutzer bemerken dies erst nach mehreren Abrechnungen.
Zusätzlich gibt es bei SexyAffaire.com oft ein Credit-System für bestimmte Funktionen. Diese Extrakosten summieren sich schnell – ohne echte Gegenleistung.
Über die Kündigung bei SexyAffaire.com gibt es zahlreiche Beschwerden im Internet. Das Prozedere ist bewusst kompliziert: Oft findet man keinen klaren Hinweis, wie man das Konto schließen kann. Viele Nutzer zahlen mehrere Monate zu lang.
Sollte man den Weg zur Kündigung gefunden haben, beginnt oft ein langer Prozess. SexyAffaire.com bestätigt Kündigungen teilweise nicht oder behauptet, diese nicht erhalten zu haben.
Unser Tipp: Erteilen Sie bei Ihrer Bank einen Sperrvermerk für Abbuchungen von SexyAffaire.com.
Unser Urteil zu SexyAffaire.com ist eindeutig: Diese Plattform ist eine Geldverschwendung. Fake-Profile, überhöhte Preise und schwierige Kündigung machen SexyAffaire.com zu einer Dating-Seite, die wir niemandem empfehlen können.
Wer echte Kontakte sucht, sollte einen großen Bogen um SexyAffaire.com machen. Die Plattform ist nicht daran interessiert, Ihr Liebesleben zu verbessern – sondern daran, Ihnen möglichst viel Geld abzunehmen.
Seriöse Alternativen gibt es. Geben Sie Ihr Geld nicht für SexyAffaire.com aus.